Aktuelles

30. August 2019

Liebe Leserinnen und Leser, guten Tag in Münster!

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) gehört zu den faszinierenden literarischen und politischen Persönlichkeiten seiner Zeit. Dabei steht die Bekanntheit des Dichters in diametralem Gegensatz zur Kenntnis seines Werks. Der Gegenwart ist Hoffmann von Fallersleben vorwiegend als Dichter zahlreicher populärer Lieder, insbesondere natürlich des Liedes der Deutschen, und als engagierter Literat im politischen Vormärz ein Begriff; Spezialisten wissen darüber hinaus, dass er eine Schlüsselfigur in der Geschichte der Germanistik ist. Sein umfangreiches Werk aber, seine sich über ganz Europa erstreckenden Netzwerke und sein kulturpolitisches Wirken sind selbst in Fachkreisen weitgehend unbekannt. Dieser rezeptionsgeschichtliche Missstand soll durch den vorliegenden Band gemildert werden. Im Mittelpunkt stehen Hoffmanns nationale und internationale Kontexte, sein Selbstverständnis als Philologe und Literaturhistoriker und seine Beziehungen zur Musik.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben im Kontext des 19. Jahrhunderts und der Moderne

Cord-Friedrich Berghahn / Gabriele Henkel / Kurt G. P. Schuster (Hg.)
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben im Kontext des 19. Jahrhunderts und der Moderne
Internationales Symposions Fallersleben 2017
= Braunschweiger Beiträge zur deutschen Sprache und Literatur 18
2019. ISBN 978-3-7395-1098-9
Gebunden. 24 x 16 cm. 296 Seiten. 23 sw. Abbildungen
29,00 € Ladenpreis
 

Titelei/Inhaltsverzeichnis und Umschlag sehen Sie hier:
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Das Buch wurde am 21. August 2019 im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum vorgestellt. www.hoffmann-von-fallersleben-gesellschaft.de/Veranstaltungen.php


Am 4. September 2019 Tag stellt die Dachstiftung Diakonie (Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover) eine umfassende Geschichte des Stephansstift von 1869 bis 2019 vor.
 
Dem Leben Raum geben

Ulrike Winkler / Hans-Walter Schmuhl
Dem Leben Raum geben
Das Stephansstift in Hannover (1869-2019)
= Schriften des Instituts für Diakonie- und Sozialgeschichte an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel 33
2019. ISBN 978-3-7395-1213-6
Gebunden. 25 x 17 cm. 560 Seiten. 15 farbige und 25 sw. Abbildungen
29,00 € Ladenpreis

Im Jahre 1869 als Diakonenanstalt für die hannoversche Landeskirche gegründet, entwickelte sich das Stephansstift rasch zu einer der größten deutschen Brüderschaften. Diakone des Stephansstifts arbeiteten in der Gemeindediakonie, in der Alten- und Behindertenhilfe, leiteten Herbergen zur Heimat und Seemannsmissionen in aller Welt. Die Kinder- und Jugendhilfe war ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit, der insbesondere während der „Krise der Heimerziehung“ in den 1960er und 1970er Jahren Turbulenzen ausgesetzt war. Heute gehört das Stephansstift zur Dachstiftung Diakonie und erbringt Leistungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in den Bereichen Pflege, Bildung und Ausbildung.

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Das Museum Abtei Liesborn zeigt vom 19. Juli bis zum 13. Oktober Bilder von Max Liebermann und von schwäbischen Impressionisten.
Artikel öffnen: Impressionisten aus dem Süden zu Gast bei Max Liebermann"
 
Inspiration Licht

Elisabeth Schwarm / Miriam Heidemann (Hg.)
Inspiration Licht
Impressionisten aus dem Süden zu Gast bei Max Liebermann
2019. ISBN 978-3-7395-1191-7
Paperback. 27 x 21 cm. 124 Seiten. 70 farbige und 35 sw. Abbildungen
14,90 € Ladenpreis

 
 

Ausstellung und Katalog geben Einblicke in die Kunst einer Epoche, die als Wegbereiter der Klassischen Moderne gilt. Max Liebermann war einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Impressionismus. Die Ausstellung bringt Liebermanns grafisches Werk in einen Dialog mit Gemälden seiner schwäbischen Künstlerkollegen.

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Weitere Informationen stehen im Ausstellungsprospekt:
  Prospekt
Mehrere Zeitungen haben über die Ausstellung berichtet;
den Artikel im Westfälischen Anzeiger finden Sie hier:
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Zu den »vergessenen Orten« des Harzes gehört der Fliegerhorst Goslar. In der NS-Zeit ab 1935 aufgebaut, von den Alliierten 1945 übernommen und 1958 der Bundeswehr übergeben, wurde das Gelände bis 2010 als militärischer Standort genutzt. Der Fliegerhorst trägt die architektonische Handschrift der NS-Zeit. Er diente der Aufrüstung und Kriegsvorbereitung sowie der Stabilisierung der NS-Ideologie. Der Wegweiser behandelt die Geschichte des Fliegerhorstes, seine Funktion im NS-Staat, aber auch seine Rolle als Bundeswehrstandort und seine militärische sowie städtebauliche Anlage und Architektur. Der Band beschreibt alle Gebäude so präzise, dass sie gut auffindbar sind, und liefert so eine Dokumentation des gegenwärtigen Zustandes.Die Nachfrage ist immens, was nicht verwundert, denn der Preis ist günstig und das Layout mit vielen aktuellen und historischen Fotografien, Grundrissen, Schnitten und Karten spricht an.
Friedhart Knolle, in: GESCH-NDS-INFO 1270, 19.7.2019
 
Fliegerhorst

Donald Giesecke / Günter Piegsa
Fliegerhorst
Ein Wegweiser durch die bauliche Geschichte des neuen Goslarer Stadtteils
2019. ISBN 978-3-7395-1225-9
Paperback. 24 x 13 cm. 120 Seiten. 112 farbige und 44 sw. Abbildungen
9,90 € Ladenpreis

Ausstellung und Katalog geben Einblicke in die Kunst einer Epoche, die als Wegbereiter der Klassischen Moderne gilt. Max Liebermann war einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Impressionismus. Die Ausstellung bringt Liebermanns grafisches Werk in einen Dialog mit Gemälden seiner schwäbischen Künstlerkollegen.

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Vor zehn Jahren kehrte der älteste bekannte Plan der Stadt Münster zurück an seinen Entstehungsort. Nun liegt er wieder vor – als Faksimile in Originalgröße von 38 x 84 cm. Die lavierte Federzeichnung mit dem Domplatz im Zentrum zeigt den Prinzipalmarkt und die angrenzenden Straßen in überraschendem Detailreichtum. Zentral ist das Duell zwischen zwei Männern auf dem Domplatz: Am 17. Juli 1607 erstach dort Dietrich von Galen, Vater des späteren Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen, den Erbmarschall Gerhard Morrien. Reich bebilderte Aufsätze erschließen die Geschichte um das tödliche Duell und die Entstehung und Überlieferung des Morrien-Plans von Münster über Speyer nach Bad Homburg. Die erste Auflage war nach kurzer Zeit vergriffen. Das neu aufgelegte Buch über eine außergewöhnliche Geschichte in der Metropole Westfalens lädt erneut dazu ein, die Stadt Münster um 1600 genauer zu entdecken.
 
Siekmann: Der Münster-Plan von 1609

Mechthild Siekmann (Hg.)
Tatort Domplatz

Der Münster-Plan von 1609 und seine Geschichte(n)
Dokumentation und Faksimile
Zweite Auflage 2019
ISBN 978-3-7395-1169-6
Gebunden. 32 x 24 cm. 192 Seiten
37 SW- und 118 Farbabbildungen
farbiges Faksimile 38 x 84 cm
29,00 € Ladenpreis

Über den Inhalt informiert Sie der Buchprospekt:
  Prospekt

Den Artikel im Liboriusblatt finden Sie hier:
  Rezension


Aktuelles: Bünde

Die neue Bünder Stadtgeschichte arbeitet wichtige Entwicklungslinien vom frühen 18. bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert heraus. Nach der Erhebung zur Akzisestadt im Jahre 1719 wurde Bünde durch den Eisenbahnanschluss im Jahre 1855 und die Zigarrenindustrie, die Stadt und Amt bis in die 1950er Jahre prägte, zum Mittelzentrum des westlichen Teils des Kreises Herford. Neben der Darstellung von Strukturen und Ereignissen enthält das Buch zahlreiche Einzelporträts, die das Handeln der lokalen Akteure verdeutlichen.
 
Bünde - Stadt und Amt von 1719 bis 1990

Norbert Sahrhage
Bünde
Stadt und Amt von 1719 bis 1990

= Herforder Forschungen Band 27
2019. ISBN 978-3-7395-1177-1
Gebunden. 27 x 21 cm
576 Seiten. 84 Tabellen. 294 Abbildungen
29,00 € Ladenpreis


Über den Inhalt informiert Sie
  der Buchprospekt

Das Verfassen klassischer Stadtgeschichten aus einem Guss ist in letzter Zeit etwas aus der Mode gekommen. Umso mehr ist zu würdigen, dass die Stadt Bünde in den Genuss eines glänzend recherchierten, flüssig geschriebenen Werks gekommen ist. Die Bürgerschaft und die interessierte Fachwelt erfahren hier, wie aus einem Arme-Leute-Flecken voll bitterer Not eine wohlhabende Kleinstadt wurde, wie die Wirtschaft sich entwickelte, wie die Vereine und Parteien sich einmischten, welche Kämpfe und Konflikte das Werden prägten, welchen Niederschlag die großen Epochen der deutschen Geschichte in Bünde fanden und – vor allem und immer wieder, welche Personen es waren, die Bünde zu dem gemacht haben, was es heute ist. So bringt die Lektüre dieses fulminanten Werks immer neue Überraschungen. Die Stadt Bünde kann stolz auf dieses Werk sein – es gibt in Westfalen nur sehr wenige Stadtgeschichten, die es an Tiefe, Faktenreichtum, Vielfalt und Lesbarkeit mit ihm aufnehmen können.
Hartmut Braun, in: Neue Westfälische, 13.6.2019

Den kompletten Artikel finden Sie hier:
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Mit besten Grüßen

Olaf Eimer vom Verlag für Regionalgeschichte


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