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Der große deutsche Asienreisende und -forscher Engelbert Kaempfer (1651-1716) ist heute kaum noch bekannt. Dabei war er der Asienexperte seiner Zeit. Sein Werk 'Heutiges Japan' (London 1727) hat Kaempfer berühmt gemacht. Sein zweites Opus magnum sind die 'Amoenitates exoticae' (Lemgo 1712). Die 'exotischen Köstlichkeiten' sind – auch – Reisebericht und Reiseliteratur, mehr noch indes eine Sammlung wissenschaftlicher Forschungen über das zeitgenösische Persien und den alten Iran und die medizinischen und botanischen Recherchen Kaempfers. Aus Anlass des Geburtstages des in der Tat so exotischen wie köstlichen Werkes hat das Städtische Museum Lemgo eine informative Ausstellung veranstaltet und Lothar Weiß hat dazu eine ergiebige 'Annäherung' an Engelbert Kaempfers Forschungen in Asien vorgelegt.
Ludger Lütkehaus, in: Neue Zürcher Zeitung, 6.4.2013
Inhaltsverzeichnis
Einführung • 7 Das Buch • 11 Das Frontispiz • 11 Die Titelseite • 14 Aus der Widmung • 15 Aus dem Vorwort • 17 Faszikel I: Der persische Hof • 23 Faszikel II: Vierzehn Berichte • 35 Faszikel III: Sechzehn Beobachtungen • 49 Faszikel IV: Die Dattelpalme • 61 Faszikel V: Namen japanischer Pflanzen • 73 Aus dem Register • 83 Aus dem Fehlerverzeichnis • 85 Zum Buch • 87 Zur Vorgeschichte der »Amoenitates« • 87 Kaempfers Arbeit am Manuskript • 94 Mitwirkende Zeichner, Stecher, Schreiber • 100 Die Meyersche Druckerei in Lemgo • 105 Der Vertrieb des Werkes • 110 Der Druck und seine Besonderheiten • 115 Kaempfers Porträts und Motto • 122 Exotische Schriften und Sprachen • 128 Die Rezeption der »Amoenitates« während der ersten 25 Jahre • 136 Die sechs Abhandlungen aus den »Amoenitates« im Japan-Werk • 143 Nachdrucke und Übersetzungen • 144 Resümee • 147 Anmerkungen • 153