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Die Freie Reichsstadt Goslar gehört zu jenen Orten, in denen die Gedanken der Reformation frühzeitig Zuspruch fanden, aber auch konfliktreich innerhalb der dem katholischen Kaiser verpflichteten Stadtgesellschaft ausgetragen wurden. Überlagert und verschärft wurden die Spannungen durch das Ringen der Stadt mit dem Braunschweiger Herzogshaus um die Rechte an der Ausbeutung des Rammelsberges. Zum 500sten Reformationsjubiläum hat Friedrich Seven die Geschichte der Reformation in der Reichsstadt Goslar von den Anfängen bis zur Konsistorialordnung von 1555 aufgearbeitet. Er liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Stadt- und Kirchengeschichte Goslars und zur norddeutschen Reformationsgeschichte.
Inhaltsverzeichnis
Geleitworte, Vorwort • 6 Einleitung • 11 1. Die besonderen Voraussetzungen der Reformation in Goslar • 15 2. Die Anfänge der Reformation in Goslar • 19 3. Rat und Gemeinde zwischen Stadt- und Landfrieden • 31 4. Die Einführung der Reformation in Goslar • 37 5. Goslars Eintritt in den Schmalkaldischen Bund und die Kirchenordnung von 1531 • 59 6. Die Reformation des Lebens und Goslars Position im Schmalkaldischen Bund • 77 7. Goslar im Braunschweigischen Krieg • 91 8. Die Reformation und klösterliches Leben in Goslar • 95 9. Der Schmalkaldische Krieg, Goslars wirtschaftlicher Niedergang und die Konsolidierung seines Reformationswerks • 99 10. Der Augsburger Religionsfrieden und die Goslarer Konsistorialordnung • 111 Anhang I. Die Kirchenordnung der Stadt Goslar von 1531 • 117 II. Die Bürgerordnung der Stadt Goslar von 1537 • 125 III. Die Visitationsordnung der Stadt Goslar von 1554 • 129 IV. Die Konsistorialordnung der Stadt Goslar von 1555 • 131 Anmerkungen • 141 Literaturverzeichnis/Archive • 148 Glossar • 150 Zum Autor • 151