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Die vorliegende Studie stützt sich auf ein Begriffskonzept der psychologischen Anthropologie, um vor diesem Hintergrund das Menschenbild Justus Mösers als Ausgangspunkt für das amtliche und publizistische Wirken des Osnabrücker Staatsmanns und Literaten zu beleuchten. Die verschiedenen Segmente seines Schaffens, die bereits Gegenstand zahlreicher fragmentierter Untersuchungen waren, werden hier in einem ganzheitlichen Ansatz zusammengeführt. Im Kontext der Gelingensbedingungen des erodierenden Alten Reiches, werden Mösers Ambivalenzen in Wort und Tat entschlüsselt, eingeordnet und abschließend bewertet.