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1988 wurde die Dokumentations- und Begegnungsstätte Frenkel-Haus in Lemgo eröffnet, im früheren Wohnhaus der jüdischen Familie Frenkel, das von 1939 bis 1942 auch eines von vier »Judenhäusern« in der Stadt war. Die Erinnerung an die verfolgten und ermordeten Juden wurde damit ein wesentlicher Bestandteil städtischer Erinnerungs- und Gedenkkultur. Die 2012 neu konzipierte biografische Ausstellung zeigt die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel über mehrere Generationen und die Biografie der Holocaust-Überleben und Zeitzeugin Karla Raveh.
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort • 6 Jürgen Scheffler: Einleitung • 7 Gedenkstätte Frenkel-Haus: Bilder und Texte der ständigen Ausstellung • 23 Klaus Pohlmann: Das städtische Zunfthandwerk und die Juden. Der Konflikt um die Zuwanderung und Niederlassung der Familie Frenkel in Lemgo und ihre historischen Hintergründe • 49 Familienalbum • 111 Lilach Naishtat Bornstein: Die Holocaust-Überlebende Karla Raveh als Zeitzeugin und Erzählerin in Deutschland und Israel • 119 Gertrud Wagner: Befreitwerden durch Erzählen. Rede zur Eröffnung der ständigen Ausstellung der ständigen Ausstellung in der Gedenkstätte Frenkel-Haus • 155