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Das Frauenheim vor Hildesheim war bei seiner Gründung im Jahre 1884 einzigartig, aber vorbildlich für eine Reihe von Neugründungen in ganz Deutschland. Kenntnisreich und anschaulich geschrieben, gibt die Studie einen Einblick in die Entstehung des ursprünglichen Asyls für 'Korrigendinnen', beleuchtet die verschiedenen Arbeitsfelder der Einrichtung und beschreibt ihre Entwicklung zum überregionalen Anbieter von Dienstleistungen für Menschen mit Assistenzbedarf im historischen, politischen und kulturellen Kontext. Zugleich wird erstmals auf den großen Anteil des Frauenheims bei der Integration jugendlicher Flüchtlinge aus der SBZ und der DDR eingegangen und der deutsch-deutschen Geschichte ein weiteres spannendes Kapitel hinzugefügt.
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort • 9 Danksagung • 11 Einführende Bemerkungen • 13 A. Gründung und erste Ausbauphase (1884-1914) • 21 1. Das 'Arbeiterinnen-Asyl Frauenheim' • 21 2. Die ersten Jahre • 39 B. Im Zeitalter der Weltkriege (1914-1945) • 85 1. Auf dem Weg in den Wohlfahrtsstaat • 85 2. Im 'Dritten Reich' • 120 C. Von der Nachkriegsnot zum voll entfalteten Sozialstaat (1945-1977) • 167 1. In der 'Zusammenbruchgesellschaft' • 167 2. Die 'pädagogische Durchknetung der ostzonalen Jugend' • 173 3. Die Fürsorgeerziehung • 205 4. Die Arbeit an Menschen mit geistiger Behinderung • 236 5. Die Altenhilfe • 259 6. Erweiterungspläne • 262 7. Gewalt in den 1950er/60er Jahren • 286 D. Die neueste Zeit (1977-1985) • 307 E. Zusammenfassung und Ausblick • 319 Auswahlbibliographie • 333 Personenregister • 338 Bildteil • 345