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Die Marienkirche in Dortmund ist ein 'Erinnerungsort'. Sie prägt das Stadtbild und verbindet das heutige Leben mit der Geschichte Dortmunds. Zu den bedeutendsten Schätzen gehören das Berswordt-Retabel aus dem späten 14. Jahrhundert und das Marienretabel des Conrad von Soest vom Beginn des 15. Jahrhunderts. Beide Kunstwerke spiegeln den weiten Radius Dortmunder Fernkaufleute bis in den nahen und fernen Orient. Der Kirchenführer spannt auf der Grundlage neuer interdisziplinärer Forschungen einen weiten Bogen von der Gründung der Kirche bis in die Gegenwart: über ihre Funktion im mittelalterlichen Leben, die Einführung der Reformation, die Abwendung eines geplanten Abrisses im 19. Jahrhundert, weiter bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als auch die bedeutenden Glasfenster von Johannes Schreiter geschaffen wurden.
Inhaltsverzeichnis
Grußwort 7 Vorwort 10 Aus der Geschichte von St. Marien 14 Die Kirchenpatronin Maria 22 Die Architektur von St. Marien 30 Der Berswordt-Altar 41 Conrad von Soest in Dortmund 60 Kostbare Gewebe 79 Das Chorgestühl 88 St. Marien und die Reformation 96 St. Marien als Ort der Verstorbenen 103 Verkommen und überflüssig? Mariens Schicksalsjahr 1833 108 Glocken und Glockenstuhl von St. Marien 112 Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und Wiederaufbau 121 Die Fenster von Johannes Schreiter 126 Der heilige Michael (39) – Berswordt-Kelch (48) – Taufbecken und Skulpturen (84) – Sakramentshaus (86) – Orgel (125) Stichworte Memoria (40) – Retabel (50) – Bruderschaften (64) – Reformation (95) – Glocken (111) Anmerkungen und ausgewählte Literatur 131