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Wenig beachtet blieb nach dem Zweiten Weltkrieg das Schicksal der zahlreichen Displaced Persons oder Heimatlosen Ausländer. Sie führten ein meist erbarmungswürdiges Dasein am Rande der Gesellschaft. Um ihnen dauerhaft Wohnung, Arbeit und damit einen neuen Lebenssinn zu geben, errichteten die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel die Beckhofsiedlung im Landkreis Bielefeld. Seit ihrer Einweihung im Jahre 1958 lebten dort Menschen aus bis zu 13 Nationen mit ihren unterschiedlichen Glaubensrichtungen friedlich zusammen. Im Laufe der Zeit kamen Behinderte aus Betheler Einrichtungen hinzu. Das reich bebilderte Buch schildert das Leben und Arbeiten in der Beckhofsiedlung in den vergangenen 50 Jahren.
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort 7 Einleitung 9 1. Schicksale und Lebenswege der Beckhof-Migranten 13 2. Zur Lage der Displaced Persons nach 1945 28 3. Das Engagement der v. Bodelschwinghschen Anstalten für die Heimatlosen Ausländer 45 4. Wandlungen im Aufgabenspektrum der Beckhof-Werkstätten 85 5. Die Beckhofkirche: Ökumenisches Experiment und Streitschlichterin 97 6. Zum Leben und zum Tod Wilhelm Gebauers 103 7. Alltag in den 1960er und 1970er Jahren 107 8. Die 1980er Jahre 143 9. Niedergang und Neuorientierung 161 Resümee 183 Anmerkungen 189 Quellen- und Literaturverzeichnis 207 Bildnachweis 213