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Das zeitliche Spektrum der Beiträge dieses Bandes reicht vom späten 18. bis zum 20. Jahrhundert, das thematische von Harzreisen der Aufklärung und Romantik bis zum moderne Tourismus und zur literarischen Wahrnehmung Bergbaus. Der Harz wird hier als literarischer Imaginationsraum, als kulturgeschichtliche Topographie, als kunstgeschichtliches Motivrepertoire und als realgeschichtlicher Ort verhandelt. Diese Herangehensweise antwortet auf die bislang dominierende motivgeschichtliche Erforschung des Harzes, die primär unter autor- und werkbezogenen Aspekten stattfand. Ihr gegenüber werden hier kulturwissenschaftliche Perspektiven entworfen, die einen integrativen Blick auf das literarische Phänomen Harz erlauben.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort • 7 Rolf Parr: Von der völkischen Literaturgeschichtsschreibung zur kulturwissenschaftlichen Diskursanalyse • 13 Julia Bertschik: Im Bergwerk der Literatur • 33 Eleoma Joshua: Literary Harz Journeys in the Early Nineteenth Century • 55 Wolfgang Behschnitt: Wilhelm Blumenhagens Wanderungen durch den Harz (1838) • 73 Cord-Friedrich Berghahn: Ludwig Tiecks Harzmotive • 93 Renate Stauf: Zeitkritik, Literatur und Satire in Heines Harzreise • 115 Erich Unglaub: Hans Christian Andersen als Harzreisender • 129 Eberhard Rohse: Theodor Fontane und Wilhelm Raabe. Cécile – Frau Salome – Unruhige Gäste • 175 Michael Ewert: Historische Raumerfahrung in Theodor Fontanes Cécile • 233 Søren Fauth: Wilhelm Raabes Zum wilden Mann und Die Innerste • 257 Herbert Blume: Der Harz als beschädigtes Idyll. Hagelstange, Kempowski, Rosenlöcher • 275 Gabriele Henkel: Der Harz als Thema im zeichnerischen Werk Wilhelm Raabes • 299 Justus Lange: Der Harz als Motiv in der Malerei von Pascha Weitsch bis Carl Heel • 333 Personenregister • 367 Ortsregister • 379 Autoren • 381