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Chemnitz war im Juli 1914 eine pulsierende Großstadt und ein erstrangiges Industriezentrum. Jäh abgebrochen wurde die erfolgreiche Entwicklung durch den Ersten Weltkrieg. Das Buch beschreibt die Arbeitergeschichte vom Elementarereignis des August 1914 bis zur Stabilisierung Ende 1923 und ihre Verflechtungen mit den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Umbrüchen der Kriegs- und Nachkriegszeit. Von Noske zu Brandler, von einer Hochburg der Sozialpatrioten hin zu einer linken Chemnitzer Richtung in der SPD und einer außergewöhnlich stabilen und realistischen KPD: Das war der Weg, den die Chemnitzer Arbeiterbewegung in diesem Jahrzehnt ging.
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort Einleitung 1. „Ein Gedanke beherrschte das Leben: Der Krieg“ 2. Kriegsrecht und Kriegspropaganda 3. In den Schützengräben 4. Weltkrieg und Arbeitslosigkeit 5. Frauen an der „Heimatfront“ 6. Rebellion in der Stadt – der Chemnitzer „Butterkrieg“ vom Oktober 1915 7. Kriegsgefangene in Chemnitz 8. „Die große Spaltung“ – ihre Chemnitzer Variante 9. Die Arbeiterparteien während der Novemberrevolution 10. Als Arbeiter Millionäre waren – Industrie und Arbeiterschaft in der Nachkriegszeit 11. Ein schwarzer Freitag – Die Reichswehr in Chemnitz 12. März 1920 – Die Demokratie auf dem Prüfstand 13. Die Chemnitzer Arbeiterbewegung und das „linksrepublikanische Projekt“ in Sachsen (1920-1923) Dokumente Abbildungsnachweis Literaturverzeichnis