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Das Blatt umfaßt die Ämter Harsefeld, Stade-Agathenburg und Neukloster, die Gerichte Horneburg und „auf dem Delm“ sowie große Teile des Alten Landes und Kehdingens. Die Geestlandschaft mit eingesprengten Hochmooren wird durch Niedermoore von den Elbmarschen getrennt. Die Siedlungs- und Kulturlandschaftsentwicklung reicht auf der Geest in die vor- und frühgeschichtliche Zeit zurück. In den Marschen setzte sie mit der Hollerkolonisation im 12. Jahrhundert ein: Deichbau und Entwässerungsmaßnahmen begründeten dort eigenständige Landesgemeinden. Die wichtigsten hochmittelalterlichen Herrschaftsträger waren die Grafen von Harsefeld-Stade (Udonen). 1144 wurden sie von den Erzbischöfen von Bremen beerbt. Als wichtigste Hafenmarktsiedlung an der Unterelbe war Stade ein herausragender Umschlag-, Fähr- und Stapelplatz für den Handel im Nord- und Ostseeraum.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort • 5 Ulrike Sauerland Naturräumliche Gliederung • 7 Bernd Habermann Ur- und Frühgeschichte • 11 Brage Bei der Wieden Politische und territoriale Entwicklung • 32 Brage Bei der Wieden Verwaltungs- und Gutsbezirke um 1800 • 36 Arend Mindermann Ländliche Siedlungen vor der Verkoppelung • 40 Brage Bei der Wieden Mittelalterliche Wüstungen • 54 Arend Mindermann Städtische Siedlung: Stade • 58 Brage Bei der Wieden Kirchengeschichte • 77 Ida-Christine Riggert-Mindermann Klöster und Stifte • 82 Brage Bei der Wieden und Bernd Habermann Wehranlagen • 91 Brage Bei der Wieden Bau- und Kunstdenkmäler • 97 Gerhard Großkopf Wasserbau • 109 Jan Lokers Wirtschaftliche Verhältnisse • 115 Brage Bei der Wieden Altstraßen • 122 Literaturverzeichnis • 124 Karten • 133 Ortsregister134 Abbildungsnachweis • 137