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Im Ruhrgebiet verbinden sich Westfalen und das Rheinland, damit zugleich die westfälische und die rheinische Landeskirche. In Konkurrrenz und Partnerschaft zum Katholizismus prägten lutherischer und reformierter Protestantismus diese Kirchengeschichtslandschaft. Der Bogen der Beiträge spannt sich vom Pietismus der Vormoderne über den bürgerlichen Kulturprotestantismus bis zu den Gemeindeneugründungen der Industrialisierung an Ruhr und Saar und dem Kirchenkampf in der NS-Zeit. Heute schließlich sind Kirchen und andere Gemeindeeinrichtungen von Schließung und Abriss bedroht.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 7 Christian Peters Pietismus in Essen und Dortmund 11 Norbert Friedrich und Traugott Jähnichen Kulturprotestantismus im Ruhrgebiet Die Beispiele Dortmund und Essen 45 Jens Murken Ruhrbergbau und Kirchengemeindegründungen in Westfalen 63 Joachim Conrad Die Entstehung neuer evangelischer Gemeinden im Kontext der Industrialisierung an der Saar 83 Jürgen Kampmann Die gemeinsame Tagung der Westfälischen Bekenntnissynode und der rheinischen Freien Synode am 29. April 1934 in Dortmund 109 Günther van Norden Die Jugendarbeit des Pfarrers Busch in Essen 163 Manfred Keller Konzeptionelle Entwicklungen im Kirchbau des Ruhrgebiets seit der Industrialisierung 183