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"Volksmund tut Wahrheit kund!" - dieser hier leicht veränderte Wahlspruch gilt noch immer. In jedem Ort prägte der Volksmund augenzwinkernd Begriffe für Stadtviertel, Straßenzüge und einzelne Häuser. Die Bezeichnungen tauchen oft nur in persönlichen Gesprächen auf. Man muss sie dann akribisch sammeln und notieren. Dies geschieht in diesem Buch.Manche Namen, wie Notpforte, sind alt, andere, wie Klein-Korea, jung. Warum sie so heißen, wissen viele Bielefelder nicht mehr. Unmittelbar wird die Stadtgeschichte durch Bilder erfahrbar. Zahlreiche bislang wenig oder nicht bekannte historische Fotografien illustrieren den Text. 78 Geschichten, lustige, berührende und nachdenklich machende, bieten damit einen neuen Blick auf die Bielefelder Geschichte.
Über den Autor:
Joachim Wibbing wurde 1956 in Bielefeld geboren, ist dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Abitur an der Marienschule der Ursulinen in Bielefeld-Schildesche absolvierte er am Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und der Archivschule Marburg eine Ausbildung zum Diplom-Archivar (Fh). Danach studierte er an der Universität Bielefeld Geschichtswissenschaften und Latinistik für das Lehramt an den Sekundarstufen 1 und 2 mit dem Abschluss des ersten Staatsexamens. Er arbeitete als Firmenarchivar der Baugenossenschaft „Freie Scholle“ Bielefeld, am Landeskirchlichen Archiv Bielefeld, in den Kommunal-Gemeindearchiven von Verl, Schloss Holte-Stukenbrock und Langenberg sowie zuletzt in der Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Bielefeld als Firmenarchivar. Seine Haupt-Arbeitsgebiete sind die Orts- und Regionalgeschichte sowie die mittelalterliche Kirchengeschichte. Dazu legte er zahlreiche Publikationen vor. Auch arbeitete er über 30 Jahre als Stadtführer für historische Themen und konnte dabei gut 30.000 Gäste begrüßen.
http://joachim-wibbing.de/