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Das Bielefelder Bauernhausmuseum ist das älteste Freilichtmuseum Westfalens. Der 1917 an den Rand des Stadtwaldes translozierte Hof Meier zu Ummeln wurde in der Folgezeit um historische Gebäude aus Ravensberg und angrenzenden Gebieten ergänzt. Nach dem Brand und der völligen Zerstörung des Haupthauses 1995 erhielt das Museum 1999 mit zwei Häusern des Hofes Möllering aus Rödinghausen einen neuen Mittelpunkt. Die Dauerausstellung führt unter dem Oberbegriff „System Hof“ in die ländliche Kulturgeschichte um die Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Das Museum wird jährlich von rund 30.000 Menschen besucht und richtet etwa 500 Veranstaltungen aus. Das reich illustrierte Buch bietet ein abwechslungsreiches Bild der Entwicklung des Museums von seiner Gründung bis zur Gegenwart.
Inhaltsverzeichnis
Grußworte • 6 Vorwort • 8 Jochen Rath: Heimatschutz in Minden-Ravensberg 1900 bis 1930 • 11 Bernd J. Wagner: Ein Bauernhausmuseum für Bielefeld • 33 Johannes Altenberend: Das Bauernhausmuseum in der Weimarer Republik und im Dritten Reich • 51 Lutz Vollmer: Das Bauernhausmuseummuseum zwischen 1945 und 1995 • 73 Bernd J. Wagner: Der beschwerliche Weg zum neuen Bauernhausmuseum • 97 Lutz Volmer: Das BauernhausMuseum mit Hof Möllering in der »neuen Betriebsphase« • 117 Andreas Beaugrand: Das BauernhausMuseum als multifunktionaler Veranstaltungsort • 141 Lutz Volmer / Uwe Standera: Die museale Sachgutsammlung • 157 Sonderausstellungen im BauernhausMuseum 1999-2017 • 183 Literaturverzeichnis • 189 Autoren • 191 Abbildungsnachweis • 192