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»Dieses Buch verdient es, gelesen und erneut gelesen zur werden.« Als ein unbekannter Böddeker Chorherr im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts die »Cronica monasterii beati Meynulphi in Bodeken« des Johannes Probus († 1457) abschrieb, stellt er dem Text werbend dieses Motto voran. Die Empfehlung des Kopisten galt in erster Linie seinen Mitbrüdern, sich das regeltreue harte Leben der Gründerväter wieder zum Vorbild zu nehmen. Doch der Rat, die Chronik mit Eifer zu lesen, gilt auch heute noch, jedenfalls für Historiker. Denn die Chronik Böddekens, das sich im 15. Jahrhundert zu einem der größten und einflussreichsten Konvente in Deutschland entwickelte, gewährt so umfassende und facettenreiche Einblicke in alle äußeren und inneren Geschicke eines westfälischen Klosters, wie sie keine andere Darstellung der Zeit zu bieten vermag. Darüber hinaus findet sich im Werk des Johannes Probus viel Neues zur Geschichte des von Fehden, Raub, Brandstiftung und allgemeiner Rechtsunsicherheit geprägten Lebens im Paderborner Land.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort • 7 Einleitung • 9 Edition und Übersetzung • 39 Tabula titulorum • 39 Prohemium • 50 De primo priore • 72 De secundo priore • 202 De tertio priore • 214 De quarto priore • 234 De quinto priore • 248 De sexto priore • 262 De septimo priore • 438 Quellen- und Literaturverzeichnis • 471 Abbildungen • 481 Personen- und Ortsregister • 497 Themen- und Sachregister • 501