Weitere Informationen
Die Westfälische Frauenhilfe, mit 155.000 Mitgliedern die größte protestantische Frauenorganisation in Deutschland, stand während der NS-Zeit im Brennpunkt kirchenpolitischer und politischer Auseinandersetzungen. Diese Studie gibt differenziert Aufschluss über die Geschichte der Westfälischen Frauenhilfe im Kirchenkampf und über ihr Verhältnis zu nationalsozialistischen Frauenorganisationen. Sie schildert die umfangreichen diakonischen Aktivitäten der Frauenhilfe und geht der Frage nach, welche Entwicklung der Verband nach Ende des Zweiten Weltkrieges nahm.
Inhaltsverzeichnis
Geleitworte Vorwort Einleitung 1. Die Frauenhilfe im Jahre 1933 2. Der Weg zur Soester Erklärung 2.1 Die Sitzung des Erweiterten Vorstandes am 29. Juni 1934 2.2 Reaktionen auf die Juni-Entschließung des Erweiterten Vorstandes 2.3 Die Zuspitzung des Konfliktes 3. Die Soester Erklärung 3.1 Die Spaltung der Westfälischen Frauenhilfe 4. Kirchenkampf vor Ort 4.1 Die Entwicklung der lokalen Frauenhilfen nach der Spaltung des Verbandes 4.2 Der Aufbau des Frauendienstes 5. Versuche zur Neuordnung der evangelischen Frauenarbeit 6. Westfälische Frauenhilfe und nationalsozialistische Frauenorganisationen 7. Mütterarbeit unter den Bedingungen der Diktatur 8. Nachgehende Fürsorge im Dritten Reich 9. Umbrüche in der Kriegszeit Ausblick Anmerkungen Quellen- und Literaturverzeichnis Bildnachweis