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Im Mai 1849 manifestierte sich die soziale und politische Unzufriedenheit in Iserlohn, einem wirtschaftlichen Zentrum Westfalens, in der Stürmung des Zeughauses. Nach wenigen Tagen schlug preußisches Militär den Iserlohner Aufstand gewaltsam nieder. Die sogenannte Iserlohner Revolution ging als nachhaltiges Ereignis in die Stadt- und Regionalgeschichte ein.
Der Band untersucht ihre Ursachen und bettet Vorgeschichte, Verlauf und Rezeption des Geschehens in die Revolution von 1848/49 ein. Er erinnert daran, dass die Iserlohner Revolution Teil der westfälischen, deutschen und europäischen Demokratiegeschichte ist.
Über den Autor
Dr. Felix Gräfenberg ist Historiker. Er studierte an der Universität Münster. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit der Kulturgeschichte des Politischen, der Wirtschafts- und Sozialgeschichte und der westfälischen Landesgeschichte.