St. Marien zu Lemgo

Kuebart, Gerhard

St. Marien zu Lemgo

Geschichte der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde

Kuebart, Gerhard; Altevogt, Matthias; Bischoff, Michael
Auf Bega-Sand gebaut, aber sie steht schon 700 Jahre: St. Marien zu Lemgo. Der Bau begann um das Jahr 1260 mit der Gründung der Neustadt. 1306 zogen Dominikanerinnen aus Lahde bei Minden nach Lemgo um und bezogen Kloster-Gebäude hinter der St.-Marien-Kirche. Mit ihrer Hilfe wurde die Kirche fertiggestellt und 1320 der Gottesmutter Maria geweiht. Durch die Jahrhunderte haben Menschen hier Heimat gefunden – Gottes Ohr für Dank und Bitten, Kummer und Freude. Dieses Buch setzt ihnen ein Denkmal – mit vielen Fakten und Fotos auf dem heutigen Stand der Forschung.
Auflage 1. Auflage
Umfang 240 Seiten
Einband gebunden
erschienen 19.03.2020
Bestell-Nr 1220
ISBN 978-3-7395-1220-4
Preis 24,00
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Lemgo ist eine landesherrliche Gründung aus der Zeit um 1190. 1283 verlieh der Landesherr der Neustadt gleiche Rechte wie der Altstadt. Mit St. Nicolai in der Altstadt und St. Marien in der Neustadt entstanden im ausgehenden 13. Jahrhundert zwei große Hallenkirchen. Das Jahr des Baubeginns von St. Marien ist nicht überliefert. Vermutlich wurde mit der Anlage der Neustadt um 1260 auch der Bau der Kirche begonnen. 1320 wurde die Marienkirche eingeweiht.
Ihr Inneres war über Jahrhunderte ein öffentlicher Kommunikationsort. Die Reformation sprengte die mittelalterliche Gesellschaftsordnung. Nach und nach schwand die Bindung der sozialen Ordnung an die Religion. Die moderne Zeit prägt einen säkularen Deutungsrahmen für das gesellschaftliche Geschehen. Mittelalterliche Kirchen überleben diesen Wandel bis heute. Die Marienkirche strahlt heute Ruhe aus. Vor 700 Jahren war sie ein Brennpunkt des öffentlichen Lebens.
Verlag für Regionalgeschichte UG
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