Kriegsbeute Arbeit

Kühne, Hans-Jörg

Kriegsbeute Arbeit

Der »Fremdarbeitereinsatz« in der Bielefelder Wirtschaft 1939-1945

Reihe Bielefelder Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte
Band-Nr 17
Auflage 1. Auflage
Umfang 228 Seiten
Einband gebunden
erschienen 06.06.2002
Bestell-Nr 0444
ISBN 978-3-89534-444-2
Preis 19,00
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Zur 'Kriegsbeute' der deutschen Wehrmacht gehörten Millionen von Zivilisten, die gegen ihren Willen zur Arbeit im Deutschen Reich eingesetzt wurden. Allein im Großraum Bielefeld zählte man in den Jahren von 1939 bis 1945 insgesamt 14.721 'Fremdarbeiterinnen' und 'Fremdarbeiter'. Ihr Schicksal ist Gegenstand dieser ersten umfassenden Darstellung, die mit Hilfe bisher nicht zugänglicher Quellen ein Resümee der Bielefelder Forschung zum Thema Zwangsarbeit bietet.

Über den Autor

Hans-Jörg Kühne, Dr. Studium: Geschichtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Soziologie in Bielefeld. Freischaffender Historiker und Musiker; Autor zahlreicher historischer Sachbücher und Kriminalromane. Forschungsschwerpunkte: Geschichte Bielefelds, Zweiter Weltkrieg, 68er-Bewegung.www.hans-joerg-kuehne.deBuch im Verlag für Regionalgeschichte:Herausforderung Migration. Die Geschichte der Beckhofsiedlung der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, 2008

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung2. Rahmenbedingungen für die Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter3. Bielefeld und der Beginn des Zweiten Weltkriegs4. Vom Blitzkrieg zum Abnutzungskrieg – Wirtschaftspolitische Implikationen der Zwangsarbeit5. Bielefeld und die Kriegswirtschaft6. Zwangsarbeit in der Stadt: Lebens- und Arbeitsbedingungen6.1 Unterbringung und Behandlung der 'Fremdarbeiter' bei der Firma 'Arntzen-Leichtbau KG.'6.2 Die Bedingungen bei den 'Kammerich-Werken Aktiengesellschaft'6.3 Die 'Anker-Werke AG.' in Bielefeld – Wirtschaftliches Überleben nur mit Zwangsarbeitern6.4 Das größte Unternehmen der Stadt: Die 'Dürkoppwerke Aktiengesellschaft'6.5 Ein besonderer Fall – die 'Benteler-Werke Aktiengesellschaft'6.6 Bestätigen Ausnahmen die Regel? Das Beispiel 'Miele & Cie.'6.7 Die 'Ruhrstahl Aktiengesellschaft' in Brackwede – Großbetrieb gleich schlechte Behandlung der Ausländer?6.8 Krankheit und Krankheitskosten bei 'Ostarbeitern': Das Beispiel der 'Göricke-Fahrrad- und Maschinenfabrik GmbH.'6.9 Normalität oder krampfhafte Integration? Zwangsarbeiter bei der Firma 'H.C. Fricke GmbH.'7. Grenzfälle – Grenzerfahrungen7.1 Gute Behandlung und Misshandlung7.2 Abrutschen in die Barbarei: Gefängnis und Arbeitserziehungslager8. Zeichen der Auflösung9. Das Kriegsende in Bielefeld10. Zwangsarbeit nach 1945 – Ein wenig beachtetes Phönomen11. Bielefeld und die Entschädigung seiner Zwangsarbeiter12. Zwangsarbeit in der Stadt – Zahlen und Fakten13. ResümeeQuellen- und Literaturverzeichnis
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