Aktuelles

31. Oktober 2018

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde der Landes- und Regionalgeschichte!

Auf der Seite Aktuelles informiere ich Sie zunächst über die Neuerscheinungen Oktober/November 2018 (A) und dann über einige im Frühjahr und Sommer 2018 erschienene Bücher (B).

A. Neuerscheinungen Oktober/November 2018


1. Am 15. Oktober hat der Geschichtsverein Goslar einen Aufsatzband über Kaiser Heinrich III. vorgestellt:

Kaiser Heinrich III.

Jan Habermann (Hg.)
Kaiser Heinrich III.
Regierung, Reich und Rezeption

= Beiträge zur Geschichte der Stadt Goslar / Goslarer Fundus 59
2018. ISBN 978-3-7395-1159-7
Gb. 27 x 21 cm. 216 S. 27 sw. Abb. 39 farb. Abb. 19,00 €

Der Salier Heinrich III. (1016/17-1056) gehört zu den bislang weniger beachteten Kaisern des Heiligen Römischen Reiches. Dabei leistete er Bedeutendes für die Festigung der kaiserlichen Autorität gegenüber Papsttum, Reichskirche und Hochadel. Und auch Goslar hat ihm viel zu verdanken − führte er doch den Ort mit der Errichtung der Pfalz von einer bescheidenen Siedlung zur Reichsmetropole des 11. Jahrhunderts. Elf Beiträge ausgewiesener Historiker zur Reichs- und Landesgeschichte, zur Bauforschung, zur Münzkunde, zur Buchmalerei, zum Urkundenwesen und zur Historiographie beschreiben Heinrichs Wirken für Goslar und das Reich. Der reich illustrierte Band ermöglicht so einen Blick in ein dynamisches Jahrhundert des Auf- und Umbruchs.

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2. Am 25. Oktober wurde eine Studie über die Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) von 1945 bis 1989 vorgestellt:

Eine Welt für sich

Ulrike Winkler
Eine Welt für sich
Leben und Arbeiten in der Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) von 1945 bis 1989
= Schriften des Instituts für Diakonie- und Sozialgeschichte an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel 31
2018. ISBN 978-3-7395-1141-2
Gb. 25 x 17 cm. 232 S. 38 sw. und farb. Abb. 19,00 €

Im Jahre 1903 wurde der »Evangelische Fürsorgeheim für Mädchen e.V.« in Frankfurt an der Oder gegründet. Mit dem Wandel der Sozial- und Gesundheitspolitik der DDR übernahm dessen Nachfolgeorganisation (die »Vereinigung Wichernheim«) ab den 1950er Jahren die Pflege und Unterbringung von Frauen und Kindern mit geistigen Behinderungen. Prekäre personelle und materielle Bedingungen sowie Tristesse, Erlebnisarmut und Gewalt prägten viele Jahre den Heimalltag. Mit einem Leitungswechsel Ende der 1970er Jahre vollzog sich jedoch ein tiefgreifender Wandel. Die »Verwahrungspflege« endete, neue heilpädagogische Konzepte griffen, neue Lebenswirklichkeiten entstanden. All dies geschah in einer unorthodoxen, nicht selten improvisierten Weise.

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3. Am 29. Oktober erscheint das Buch über die Gemeinde Steinhagen im Nationalsozialismus:

Steinhagen im Nationalsozialismus

Jürgen Büschenfeld
Steinhagen im Nationalsozialismus
Ländliche Gesellschaft im Gleichschritt
2018. ISBN 978-3-7395-1145-0
Gb. 25 x 17 cm. 208 S. 76 sw. Abb. 19,00 €

Wie hat sich der Nationalsozialismus in den Gemeinden Steinhagen, Amshausen und Brockhagen durchgesetzt? Wie verliefen Gleichschaltung, Ausbau der Machtstrukturen und schließlich der Niedergang des nationalsozialistischen Systems? Und vor allem: Wie wurde nach 1945 mit der NS-Zeit umgegangen? Das Buch beschreibt die Entwicklung von der Spätphase der Weimarer Republik über die »Machtergreifung« und die »Friedensjahre« bis in den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit. Mit dem Blick auf die Verhältnisse und Akteure vor Ort wird NS-Geschichte konkret und Lokalgeschichte zu einem Brennpunkt übergeordneter politischer Zusammenhänge.

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4. Zur Ausstellung im Lippischen Landesmuseum erscheint am 2. November ein Aufsatzband über die Novemberrevolution in Lippe:

Revolution in Lippe

Julia Schafmeister / Bärbel Sunderbrink / Michael Zelle (Hg.)
Revolution in Lippe
1918 und der Aufbruch in die Demokratie
= Kataloge des Lippischen Landesmuseums Detmold 23 und Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe 94
2018. ISBN ISBN 978-3-7395-1183-2-5
Pb. 25 x 17 cm. 200 S. 73 sw. und farb. Abb. 19,00 €

Mit der Revolution vom November 1918 wurde Deutschland eine Demokratie. Innerhalb weniger Tage dankten der Kaiser und die Monarchen der Bundesstaaten ab. In Detmold verzichtete Fürst Leopold IV. auf den Thron. Lippe wurde ein Freistaat. Ein Volks- und Soldatenrat übernahm für drei Monate die Regierung. Sozialistische und bürgerlich-liberale Politiker gestalteten gemeinsam den Übergang von der Monarchie zur Republik. Erstmals konnten sich auch Frauen in der Politik engagieren. Die Revolution stellte Weichen für die Gegenwart. Doch auch die Vergangenheit als Fürstentum prägt bis heute die lippische Identität. Das Buch schildert die Ereignisse, Akteure und Stätten des Aufbruchs in die Demokratie.

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5. Am 8. November wird in Bückeburg ein Aufsatzband über Recht und Ordnung in Schaumburg vorgestellt:

1615 – Recht und Ordnung in Schaumburg

Stefan Brüdermann (Hg.)
1615 – Recht und Ordnung in Schaumburg
= Schaumburger Studien 74
2018. ISBN 978-3-7395-1074-3. Gb. 24 x 16 cm
432 S. 26 sw. Abb. 29,00 €

Im Jahr 1614 erließ Graf Ernst zu Holstein-Schaumburg eine neue Schaumburger Kirchenordnung, ein Jahr darauf die Schaumburger Polizeiordnung. Mit diesen grundlegenden Ordnungen erweiterte Ernst seinen landesherrlichen Wirkungskreis. Zusammen mit weiteren Spezialgesetzen prägten sie Schaumburg in den folgenden Jahrhunderten. Sie strukturierten Verwaltung und Justiz (auch die Hexenverfolgung) und regulierten die städtische und ländliche Wirtschaft, den Bergbau und die Waldnutzung mit Regelungen, die auch Spezialgebiete wie Apotheken und Eheverträge umfassten.
Die Untersuchung typisch frühmoderner Steuerungsmaßnahmen verbindet die regionale Geschichte Schaumburgs mit grundlegenden Fragen der Frühneuzeitforschung.

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B. Neuerscheinungen Frühjahr und Sommer

Im Frühjahr und Sommer 2018 sind drei Ortsnamen-Bücher (1.), vier Mittelalter- und Frühneuzeit-Bücher (2.) und zwei Lippe-Bücher (3.) erschienen.

1. Ortsnamen-Bücher

Die Ortsnamen des Kreises Paderborn

Birgit Meineke
Die Ortsnamen des Kreises Paderborn
= Westfälisches Ortsnamenbuch 11
2018. ISBN 978-3-7395-1071-2
Gb. 25 x 17 cm. 632 S. 4 Karten. 34,00 €

Das Ortsnamenbuch für den Kreis Paderborn dokumentiert rund 300 Siedlungsnamen, die seit dem 8. Jahrhundert bis in die Zeit um 1600 erstmals schriftlich überliefert sind, darunter die Namen von über 160 wüstgefallenen oder später überbauten Ansiedlungen. Einige sehr alte Gewässer- und Flurnamen führen weit in vorschriftliche Zeit zurück. Der elfte Band des Westfälischen Ortsnamenbuches erschließt sprachhistorisch einen Raum der westfälischen Namenlandschaft, die mit ihren vielschichtigen Facetten in weiteren europäischen Bezügen zu sehen ist. Als eine bedeutende Geschichtsquelle liefern die Siedlungsnamen zahlreiche Informationen für geographische, archäologische, landes- und ortsgeschichtliche, kulturhistorische, wirtschafts- und rechtsgeschichtliche Forschungen.

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Die Ortsnamen des Märkischen Kreises

BirMichael Flöer
Die Ortsnamen des Märkischen Kreises
= Westfälisches Ortsnamenbuch 12
2018. ISBN 978-3-7395-1112-2
Gb. 25 x 17 cm. 456 S. 4 Karten. 34,00 €

Im Märkischen Kreis sind rund 390 Ortsnamen vor 1600 schriftlich bezeugt. Der zwölfte Band des Westfälischen Ortsnamenbuchs dokumentiert diese vielfältige und vielschichtige Ortsnamenlandschaft anhand ausgewählter Belege für die Entwicklung jedes einzelnen Namens und untersucht diese sprachlich. Damit liegt ein weiterer Teil des südwestfälischen Siedlungsnamenbestandes in wissenschaftlicher Bearbeitung vor. Das Material ist zum einen für die landes- und ortsgeschichtliche, kulturgeographische und genealogische Forschung von Interesse. Zum anderen dient es als Baustein für die sprachwissenschaftliche Gesamtauswertung der Siedlungsnamenlandschaft Westfalens im Rahmen des Forschungsprojekts »Ortsnamen zwischen Rhein und Elbe«.

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Die Ortsnamen der Stadt Braunschweig

Herbert Blume / Kirstin Casemir / Uwe Ohainski
Die Ortsnamen der Stadt Braunschweig
Niedersächsisches Ortsnamenbuch Teil 9
= Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen 61
2018. ISBN 978-3-7395-1161-0
Gb. 25 x 17 cm. 208 S. 4 Karten. 24,00 €

Der neunte Band des Niedersächsischen Ortsnamenbuches behandelt die Siedlungsnamen auf dem Gebiet der kreisfreien Stadt Braunschweig. Die 44 bestehenden und die 37 dauerhaft wüst gefallenen Siedlungen, die vor 1600 erstmals schriftlich bezeugt sind, präsentieren die Autoren in ausgewählten historischen Belegen und geben eine wissenschaftliche Deutung der Namen. Von Interesse ist dieses Grundlagenwerk zur Namenlandschaft Niedersachsens nicht nur für Namenforscher, sondern auch für Forscher mit heimatkundlichen, landesgeschichtlichen, kulturgeographischen und genealogischen Fragestellungen.

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Die Ortsnamen des Landkreises Goslar

Kirstin Casemir / Uwe Ohainski
Die Ortsnamen des Landkreises Goslar
Niedersächsisches Ortsnamenbuch Teil 10
= Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen 62
2018. ISBN 978-3-7395-1162-7
Gb. 25 x 17 cm. 288 S. 4 Karten. 24,00 €

Der zehnte Band des Niedersächsischen Ortsnamenbuches behandelt die Siedlungsnamen im Gebiet des Kreises Goslar. Die 75 bestehenden Orte und die 87 dauerhaft wüst gefallenen Siedlungen, die vor 1600 schriftlich bezeugt sind, präsentieren die Autoren in ausgewählten historischen Belegen und geben eine wissenschaftliche Deutung der Namen. Von Interesse ist dieses Grundlagenwerk zur Namenlandschaft Niedersachsens nicht nur für Namenforscher, sondern auch für Forscher mit heimatkundlichen, landesgeschichtlichen, kulturgeographischen und genealogischen Fragestellungen.

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2. Mittelalter- und Frühneuzeit-Bücher

Königin Mathilde († 968)

Gerd Althoff
Königin Mathilde († 968)
Ihr Leben als Braut, Ehefrau, Witwe und ihre eigenartigen Lebensbeschreibungen
= Stadt Enger – Beiträge zur Stadtgeschichte 11
2018. ISBN 978-3-7395-1081-1
Pb. 24 x 16 cm. 48 S. 10 sw. Abb. 16 farb. Abb. 5,00 €

Mathilde, die erste ottonische Königin, ist eine der bedeutendsten Frauen des Mittelalters. Über kaum eine andere Herrscherin wissen wir so viel wie über Mathilde. Das verdanken wir vor allem den beiden Lebensbeschreibungen, die kurz nach ihrem Tod am 14. März 968 wohl im Kloster Nordhausen geschrieben wurden. Gerd Althoff untersucht die beiden Viten vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse um die Klostergründungen Mathildes und ihres Sohnes Otto I.

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 Die Ev. Laurentiuskirche in Bünde

Ulrich Henselmeyer / Andreas Priever (Hg.)
Die Ev. Laurentiuskirche in Bünde
Geschichte, Baugeschichte, Ausstattung
= Herforder Forschungen 26
2018. ISBN 978-3-7395-1126-9
Pb. 25 x 17 cm. 264 S. 48 sw. Abb. 89 farb. Abb. 19,00 €

Seit über tausend Jahren ist die Laurentiuskirche der Mittelpunkt des Bünder Landes. Die Geschichte dieser stattlichen spätromanischen Kirche führt zurück in das späte 8. Jahrhundert. Sie ist eng verbunden mit dem Auf- und Ausbau der kirchlichen Organisation Westfalens unter Karl dem Großen sowie der Geschichte des Bistums Osnabrück und des Stiftes Herford. Die Geschichte der Laurentiuskirche ist auch eine Geschichte der Menschen in und um Bünde, deren Zusammenleben im Verlauf der Jahrhunderte untrennbar mit ihrer Kirche verknüpft war und ist.
Neun Autorinnen und Autoren begeben sich auf Spurensuche und stellen teilweise kaum bekannte Kunstwerke und Objekte vor. Das reich bebilderte Buch erscheint zur Wiedereröffnung der renovierten Laurentiuskirche und lädt dazu ein, Neues zu entdecken und Bekanntes in neuem Licht zu betrachten.

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Herrschaft, Hof und Humanismus

Guido von Büren / Ralf-Peter Fuchs / Georg Mölich (Hg.)
Herrschaft, Hof und Humanismus
Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg und seine Zeit
= Schriftenreihe der Niederrhein-Akademie 11
2018. ISBN 978-3-7395-1101-6
Gb. 24 x 16 cm. 608 S. 29 farb. Abb. 86 sw. Abb. 34,00 €

Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg (1516-1592) war einer der bedeutendsten Landesherren des 16. Jahrhunderts im Nordwesten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Sein 500. Geburtstag war Anlass für eine Bilanz des Kenntnis- und Forschungsstandes zu Person und Herrschaft. Im Mittelpunkt des Buches steht die Frage nach den fürstlichen Handlungsmöglichkeiten in der Epoche der Renaissance. Welchen Spielraum hatte der Herrscher, welchen Zwängen war er unterworfen? Welchen Regeln folgte das Leben am Hof? Wie wurden Macht und kultureller Anspruch des Fürsten repräsentativ dargestellt? Wie verhielt Wilhelm sich in den Konflikten zwischen den entstehenden Konfessionen? Welche Verbindungen hatte er zu den humanistischen Zirkeln am Niederrhein? Das reich bebilderte Buch zeigt ein breites Panorama der Geschichte der Vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg im bewegten Reformationsjahrhundert.

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Hexen und Herrschaftspolitik

Alexandra Haas
Hexen und Herrschaftspolitik
Die Reichsgrafen von Oettingen und ihr Umgang mit den Hexenprozessen im Vergleich
= Hexenforschung 17
2018. ISBN 978-3-7395-1107-8
Gb. 24 x 16 cm. 320 S. 6 sw. Abb. 1 farb. Abb. 29,00 €

Die schwäbische Grafschaft Oettingen ist eine der kleinen Landesherrschaften im Flickenteppich des Alten Reiches. Diesen Herrschaften wird oft eine willkürliche Handhabung der frühneuzeitlichen Hexenjustiz unterstellt. Alexandra Haas erfasst alle circa 300 Hexenprozesse in der Gesamtgrafschaft Oettingen von 1503 bis 1773 und fragt: Wie gingen die Grafen und ihre Regierungsbeamten mit der Hexerei als Strafdelikt um? Von welchen Kräften wurden sie beeinflusst? Welche Konflikte und Kooperationen gab es mit anderen Landesherrschaften? Der Vergleich der Hexenjustiz der beiden Familienzweige des Hauses Oettingen zeigt zentrale Unterschiede: Während die katholische Linie Oettingen-Wallerstein exzessiv Hexen verfolgte, stand die lutherische Linie Oettingen-Oettingen den Hexenprozessen skeptisch gegenüber.

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3. Lippe-Bücher

HeDer Geschichte eine Stimme geben

Arnold Beuke / Stefan Wiesekopsieker (Hg.)
HeDer Geschichte eine Stimme geben
Franz Meyer zum Abschied aus Bad Salzuflen
= Beiträge zur Geschichte der Stadt Bad Salzuflen 9 / Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe 93
2018. ISBN 978-3-7395-1109-2
Pb. 24 x 17 cm. 320 S. 61 farb. Abb. 60 sw. Abb. 19,00 €

Franz Meyer leitete von 1988 bis 2011 das Stadtarchiv Bad Salzuflen. Mit der Überlieferung der alten lippischen Salz- und Kurstadt und ihrer Ortsteile, mit diversen Nachlässen und mit dem Firmenarchiv von Hoffmann’s Stärkefabriken enthält es einen reichen Fundus zur lokalhistorischen Forschung. Franz Meyer verlässt Bad Salzuflen und 22 Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter bedanken sich bei ihm für die langjährige Zusammenarbeit. Neben Rückblicken auf sein Wirken als Archivar und Museumsleiter bilden die historischen Beiträge die ganze Bandbreite regionaler Forschung ab: von den mittelalterlichen Amtsmeierhöfen und der Entwicklung der Salzufler Saline über lippische Bezüge zur Kolonialgeschichte und den Anfängen der lokalen Fotografie bis zum Schicksal der jüdischen Bevölkerung vor und in der NS-Zeit.

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Starke Frauen in der Kunst

Jürgen Scheffler / Stefan Wiesekopsieker (Hg.)
Starke Frauen in der Kunst
Künstlerinnen im Aufbruch zur Moderne
2018. ISBN 978-3-7395-1079-8
Pb. 26 x 19 cm. 124 S. 50 sw. Abb. 48 farb. Abb. 14,90 €

Der Band stellt 20 Künstlerinnen vor, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in Lippe gelebt und gearbeitet haben. Das Spektrum ihres künstlerischen Schaffens reicht von der Malerei über das Kunsthandwerk bis zur Fotografie. Eine künstlerische Betätigung war damals in höheren Kreisen als Zeitvertreib gerne gesehen, als ernsthafter Beruf jedoch als nicht standesgemäß verpönt. Für die als Malweiber verschrieenen Frauen war es ein steiniger Weg, als Künstlerinnen gesellschaftliche Anerkennung zu erlangen. Ausstellung und Katalog laden dazu ein, Leben und Werk lippischer Präsente-Malerinnen und Malweiber neu zu entdecken.

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Zur Lektüre dieser Bücher lade ich Sie herzlich ein.
 

Mit besten Grüßen

Olaf Eimer vom Verlag für Regionalgeschichte


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