Aktuelles

Stand: 25.09.2017

Liebe Leserinnen und Leser,
2017 ist für Lippe ein doppeltes Jubiläumsjahr: die Einwohner des bis 1947 selbstständigen Landes erinnern sich an den Beginn der Reformation 1517 und an den Vertrag von Röhrentrup aus dem Jahr 1617.
Würzburg begeht in diesem Jahr den 400. Todestag von Julius Echter, »dem umstrittenen Fürstbischof«.
1616 bis 2016: 400 Jahre Schloss Holte geben Anlass zum Zurückblicken auf eine bewegte Geschichte.

Drei neue Bücher arbeiten die Geschichte(n) wissenschaftlich fundiert auf. Mit verständlicher Darstellung und kluger Bebilderung vermitteln sie die Forschungsergebnisse der Bevölkerung in der Region und darüber hinaus.

Glaube, Recht und Freiheit

Andreas Lange / Lena Krull / Jürgen Scheffler (Hg.)
Glaube, Recht und Freiheit
Lutheraner und Reformierte in Lippe
= Schriften des Städtischen Museums Lemgo 18
2017. ISBN 978-3-7395-1118-4
Gebunden. 27 x 21 cm
408 Seiten. 162 farbige und schwarzweisse Abbildungen
24,00 € Ladenpreis

1517 begann mit Martin Luthers Thesenanschlag die Reformation. 1617 bestimmte der Röhrentruper Vertrag die zukünftige kirchliche Ordnung Lippes. Demnach durfte die Stadt Lemgo beim lutherischen Bekenntnis bleiben, während der Rest der Grafschaft reformiert war. Die Konsequenzen dieser Regelung sind bis heute spürbar, leben und glauben in der Lippischen Landeskirche doch weiterhin zwei evangelische Konfessionen: Reformierte und Lutheraner.
Der reich bebilderte Sammelband behandelt Lemgo und Lippe aus historischen und theologischen Perspektiven. Die Beiträge reichen vom späten Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert und zeichnen ein breites Panorama von Konflikt und Zusammenleben der Konfessionen in der Region.

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Hexenbrenner, Seelenretter

Andreas Flurschütz da Cruz
Hexenbrenner, Seelenretter
Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (1573-1617) und die Hexenverfolgungen im Hochstift Würzburg
= Hexenforschung 16
2017. ISBN 978-3-7395-1086-6
Gebunden. 24 x 16 cm
256 Seiten. 20 farbige und schwarzweisse Abbildungen
24,00 € Ladenpreis

Der Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn galt bislang als Hauptverantwortlicher für die Hexenverfolgungen während seiner Regierungszeit (1573 bis 1617). Welche Rolle der Landesherr bei den Prozessen, die sich insbesondere in seinen letzten beiden Lebens- und Regierungsjahren häuften, spielte, blieb allerdings unklar. Die Auswertung bisher nicht oder nur oberflächlich beachteter Quellen lässt die Vermutung zu, dass der als Hexenbrenner verrufene Bischof eher ein Hexenretter war.
Andreas Flurschütz da Cruz untersucht die Ursachen der Hexenprozesse im Hochstift Würzburg während der Echterzeit erstmals umfassend. Er zeigt, dass der Fürstbischof sicher der vornehmste, aber beileibe nicht der einzige beteiligte Akteur war. Die meisten Verfolgungen entstanden aus der Kooperation von Einwohnern einzelner Ortschaften mit fürstlichen Lokalbeamten.

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400 Jahre Schloss Holte

Carl Philipp Tenge-Rietberg (Hg.)
400 Jahre Schloss Holte
Aus der Geschichte der ehemaligen Grafschaft Rietberg
2017. ISBN 978-3-7395-1026-2
Gebunden. 24 x 16 cm
208 Seiten. 159 farbige und schwarzweisse Abbildungen
24,00 € Ladenpreis


Im Jahr 1616 errichteten Graf Johann III. von Ostfriesland und Rietberg (1566-1625) und seine Frau Sabina Catharina (1586-1618) ein Schloss inmitten des Holter Waldes in der Senne. Im Verlauf seiner Geschichte diente das »Hochgräfliche Haus zur Holte« verschiedenen Zwecken seiner Eigentümer: zunächst der Grafenfamilie Rietberg, seit dem 19. Jahrhundert dann der Unternehmerfamilie Tenge.
Anlass des Buches ist das 400. Gründungsjubiläum von Schloss Holte. Die Aufsätze betrachten das Schloss und die Holter Eisenhütte als besondere Erinnerungsorte. Ihr reichhaltiger symbolischer Bedeutungsgehalt wird vielfältig umrissen und schlaglichtartig konkretisiert. Das Buch ist mit vielen farbigen Abbildungen, darunter bisher unveröffentlichten Gemälden zur Geschichte des Grafenhauses Kaunitz-Ostfriesland-Rietberg, reich illustriert. Texte und Bilder eröffnen neue Einblicke in die Geschichte der Grafschaft Rietberg.

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Zur Lektüre dieser Bücher lade ich Sie herzlich ein.
 

Mit besten Grüßen

Olaf Eimer vom Verlag für Regionalgeschichte


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